Das Geschichtenerzählen ist integraler Bestandteil unseres Lebens, ob im Alltag in privaten Gesprächen oder in der Freizeit bei der Interpretation von Musik oder Kunst. Religionen leben von Geschichten und auch in der Politik wird das „Narrativ“ immer wichtiger. Denken wir an die Interpretationen rund um die Liedauswahl bei der Verabschiedung von Angela Merkel. Werbung hat sich schon lange auf das digital Storytelling eingestellt, um Emotionen der Zuschauer zu wecken und auf ihr Produkt aufmerksam zu machen.

Sie werden mir sicher zustimmen: Das mündliche oder schriftliche Erzählen ist auch aus dem Fremdsprachenunterricht nicht wegzudenken. Und dennoch: Um nah an den Schüler:innen zu unterrichten, bedarf es auch hier ein didaktisches Update von Unterrichtszenarien im Sinne des digital Storytelling. 

Es spricht viel für den Rückgriff auf digitale Werkzeuge, Datenbanken und Medien für das mündliche und schriftliche Storytelling. Ich stelle Ihnen drei gute Argumente für das Storytelling im Blended Learning vor. 

Argumente für das Geschichtenerzähler: 

  • Die Behaltensleistung von Informationen ist besser, wenn wir in sie in Geschichten vernetzen. 
  • Mit (digital) Storytelling lassen sich eine Vielzahl an Kompetenzen schulen: Wortschatz und grammatikalische Strukturen, Textproduktion, Sprechkompetenz und Aussprache. 

Storytelling im Blended Learning

  • synchron oder asynchron, im Unterricht und in der Hausaufgabe
  • schülernah: so wie Schüler:innen ihre Geschichten erzählen, in Tweets / Posts / Blogs
  • immer häufiger mündlich statt schriftlich (vgl. Stories auf Social Media Plattformen, Podcasts)
  • visuell, multimedial und ganzheitlich (vgl. Digital storytellingin der Werbung / News reports)
  • ansprechend gestaltet / authentisch / vermehrt digital

Beitrag erstellt von: 

Verena Plomer

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